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Fit für den Kupierverzicht?

Betriebseigene Risikofaktoren kennen!

Schwanz- und Ohrenbeißen ist eine komplexe Verhaltensstörung mit multifaktorieller Ursache. Daher gibt es kein allgemeingültiges Patentrezept um Schwanzbeißen zu vermeiden. Verschiedene Risikofaktoren in unterschiedlichem Ausmaß treffen in Betrieben aufeinander. Bevor ein Kupierverzicht in Betracht gezogen wird, sollten Sie Ihre betriebseigenen Risikofaktoren kennen und soweit wie möglich reduzieren. Die folgenden Schritte sollen Sie für den Weg zum Kupierverzicht vorbereiten.

Schritt 1: Risikoanalyse und Haltungsumgebung optimieren

Schritt 2: Eine Tiergruppe/Bucht vorbereiten

Schritt 3: Einstieg in kleinen Schritten

Der "Notfallkoffer"

Was gehört hinein?

Tiersignale beachten und reagieren

Die Ferkel betreiben Liegekühlung im mit Wasser gefüllten Trog. Das ist ein Anzeichen dafür, dass es im Abteil und damit den Tieren zu warm ist. Sorgen Sie für Abkühlung, da Hitzestress ein erhöhte Risiko für das Auftreten von Schwanzbeißen ist.

Liegekühlung im Trog
Veränderungen an der Schwanzbasis  in den ersten Lebenstagen
Zitzennekrosen bei Saugferkeln

Saugferkel mit Veränderungen an Zitzen (Zitzennekrosen) oder an der Schwanzbasis sollten nicht für den Einstieg in den Kupierverzicht ausgewählt werden. Die Veränderungen bzw. Nekrosen können auf eine erhöhte Stoffwechselbelastung, Hitzestress, etc. der Muttersau hindeuten. Die Erfahrung zeigt, dass Tiere aus diesen vorbelasteten Würfen zu einem erhöhten Schwanzbeißrisiko neigen.

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